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Strand - Urlaub unter der Erde


Wer hätte gedacht, dass man 300 Meter unter der Erde einen Strandurlaub erleben kann? Erst 2009 wurde die größte Höhle der Welt entdeckt und nun können Touristen das gigantische Labyrinth in der Mitte Vietnams sogar auf fünftägigen Trekking-Touren erkunden!
Die 8,9 Kilometer lange Hang Son Doong-Höhle liegt im Nationalpark Phong Na Ke Bang (www.phongnhakebang.vn) und überrascht mit bis zu 200 m hohen Hohlräumen, in die sogar der Kölner Dom passen würde… Andernorts birgt sie unterirdische Flüsse und einen türkisfarbenen See mit goldgelbem Sandstrand sowie an zwei Stellen sogar einen Dschungel,der durch eingebrochene Decken entstanden ist.
Die einzigartigen Erkundungstouren werden ausschließlich von der einheimischen Agentur „Oxalis“ (www.oxalis.com.vn) organisiert, die auch die gesamte Ausrüstung stellt – wie Klettergurte,Schlauchboote, Zelte oder Schlafsäcke.

Seilbahn der Superlative


Falls die Zeit für eine nostalgische Dschunken-Kreuzfahrt durch die Halong-Bucht nicht ausreichen sollte, bietet sich seit Mitte 2016 eine vergleichsweise rasante, besonders luftige Alternative: Die insgesamt 2165 Meter lange, bis zu 36 Stundenkilometer schnelle und 15 Minuten dauernde Fahrt ermöglicht atemberaubende Ausblicke auf die ersten Inseln der Bucht und beginnt oder endet auf dem Berg Ba Deo, wo ein Vergnügungspark mit Riesenrad lockt. Für 282 Millionen Dollar erbaut, mit technischem Know How aus der Schweiz und Österreich, fasziniert die imposante Pendelbahn gleich mit zwei Weltrekorden: Den beiden doppelstöckigen, jeweils bis zu 230 Passagiere fassenden Kabinen und dem mit 188,88 Meter höchsten jemalsgesetzten Stützpfeiler.
Die Preise für ein Rundticket liegen bei ca. 13 Euro.

Auf das Dach Südostasiens


Als höchster Berg Südostasiens strahlt der Fansipan eine Anziehungskraft aus, der bisher nur wenige Besucher folgen konnten – denn der neun Kilometer nordwestlich des beliebten Touristenorts Sapa im hohen Norden Vietnams liegende Berg ließ sich lediglich mit bis zu dreitägigen schweißtreibenden Trekkingtouren (www.trekkingvietnam.net) erklimmen. Seit Februar 2016 jedoch ist der 3143 Meter hohe Gipfel des Phan Xi Pang – wie ihn die Einheimischen nennen – auch bequem per Seilbahn zu erreichen: Die Fahrt auf das „Dach Südostasiens“ ist über sechs Kilometer lang, dauert 15 Minuten und kostet rund 30 Euro pro Person, wobei in einer Gondel bis zu 35 Passagiere Platz finden. Die größte drei-kabelige Seilbahn der Welt bewältigt einen Höhenunterschied von 1410 Metern – auch das gilt als ein neuer Guinness-Rekord.

Kreuzfahrten als Appetizer


Erst einen Tag auf Visite – und später länger wiederkommen:
Die Kreuzfahrt-Branche boomt und immer mehr Urlauber schiffen sich auf einem
Ozeanriesen ein, um auch erste Impressionen von Vietnam zu gewinnen – und dann zu einer Rundreise, Aktiv- und Abenteuerurlaub oder erholsamen
Strandtagen zurückzukehren …
Meist dient das brodelnde Saigon als Premiere, doch auch der traditionelle Küstenort Nha Trang oder die Hauptstadt Hanoi, von der u.a. sogar Ausflüge
zur Halong-Bucht angeboten werden, finden sich im Tourverlauf zahlreicher Reedereien (www.aida.de, https://tuicruises.com, http://www.hl-cruises.de). Wer einen der an Bord buchbaren Ausflügewählt, ist in der exotischen Fremde meist bestens aufgehoben, doch bieten sich oft auch erfahrene, ortsansässige Agenturen an, um Kreuzfahrer preiswerter und auch individueller zu betreuen.