HOI AN & DANANG

Historisches Erbe und herrliche Strände: Eine Erkundung des mittelalterlichen Hafenorts Hoi An und der mystischen Ruinen von My Son lässt sich ideal mit einem Badeurlaub in Danang verbinden


Eigentlich ist dieser mittelalterliche Hafenort so reizvoll, dass es eines derartigen Spektakels gar nicht bedarf… Doch wenn das monatliche Vollmond-Festival Hoi An mit tausenden Lampen, Laternen und Lampions in Szene setzt, erscheint sogar die zunehmende Kommerzialisierung dieses Freilichtmuseums in einem harmonischen Licht. Hoi An lädt – genauso wie die ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende, einstige Cham-Hauptstadt My Son, zu einer idealen Kombination aus Kulturerlebnis und erholsamer Tage an den langen Stränden von Danang ein.

NEUES LEBEN HINTER ALTEN FASSADEN


In Hoi An trafen sich einst Kaufl eute und Seefahrer aus aller Welt, während an den Kaimauern schmucke Segelschiff e vor Anker lagen und babylonisches Sprachengewirr durch die schmalen Gassen hallte. Lange von den Chinesen und Japanern dominiert, zählte es zu den wichtigsten Handelsorten Asiens – bis der Hafen am Tho Bon-Fluss versandete und der Ort im Dornröschenschlaf versank. Heute gilt das ehemalige Faifo mit 840 Bauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert als best erhaltene Stadt Vietnams. Nur per Fahrrad oder Moped zu befahren, reihen sich in engen Gassen historische Wohnhäuser, Magazine und schöne Tempelanlagen auf – gekrönt von der überdachten, 18 Meter langen Brücke, dem Wahrzeichen der Stadt. Besonders geschäftig geht es in der Hauptstraße Tran Phu zu: hinter alten Fassaden sorgen Geschäfte, Ateliers und Schneidereien ebenso für pulsierendes Leben wie lauschige Restaurants, Kneipen und Szene-Cafés.

DANANG - TOR ZUM WELTKULTURERBE


Wer von Hoi An nach Danang gelangen möchte, ist nicht nur auf die Straße angewiesen: Zwischen den Orten erstreckt sich ein mehr als 30 Kilometer langer Sandstrand. Dutzende Luxusresorts wurden hier in den vergangenen Jahren eröff net, darunter viele namhafte Hotelketten. Der nahe internationale Flughafen bietet eine optimale Anbindung – handelt es sich bei Danang doch um die drittgrößte Stadt Vietnams. In der Mitte des Landes am Fluss Han gelegen, fungiert der Küstenort als Nord-Süd-Drehscheibe. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Cham-Museum: Die ausgestellten Funde lassen erahnen, welche Schätze sich einst im 50 km entfernten My Son verborgen haben müssen. Dort erheben sich noch über 70 rote Ziegelruinen – als Zeitzeugen einer legendären Tempelstadt, die vom 3. bis 14. Jahrhundert den Mittelpunkt des Königreichs Champa bildete.


LAMPEN ALS SOUVENIR

Wer glaubt, dass die Mitnahme unmöglich sei, irrt sich (meist)…
Die farbenfroh leuchtenden Lampen oder Lampions aus Holz, Stoff und Papier, die da so voluminös in den Geschäften von Hoi An hängen, sind ein wunderbares romantisches Mitbringsel für daheim. Meist in warmen Rot- oder Orangetönen feil geboten, lassen sie sich für den Transport im Reisegepäck erstaunlich platzsparend verpacken.

  

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