HALONG BUCHT

Eine Meereslandschaft wie aus dem Märchen: An Bord einer nostalgischen Holzdschunke lässt sich die grandiose Naturkulisse am stimmungsvollsten erkunden


Drachen speien Feuer und lehren die Menschen meist das Fürchten… Nicht so an der Nordküste Vietnams, wo eines dieser Fabelwesen eine grandiose Landschaft erschaffen haben soll: Nach der Legende kam einst ein Drache aus dem Gebirge, um den Vietnamesen im Kampf gegen ihre Feinde beizustehen. Wütend mit dem Schwanz schlagend, spaltete er die Berge in viele kleine Teile und überflutete das Schlachtfeld. Als Folge ragen heute an die 2000 bizarre Inselchen aus dem Meer – eine maritime Märchenwelt.

WELTNATURERBE UND FILMKULISSE


Weinrote Segel zieren die hölzernen Dschunken, die zwischen den grauen Felsnadeln und grünen Kuppeln kreuzen. Nicht wenige Urlauber bewerten den Besuch der geheimnisvoll aus dem türkisfarbenen Meer ragenden Felsenlandschaft als Höhepunkt ihrer Vietnam- Reise.

Mit einer Fläche von rund 1500 Quadratkilometern zählt die Halong-Bucht – „der Ort, an dem der Drache ins Meer stieg“ – zu den schönsten Fotomotiven Asiens. So scheint es nicht weiter verwunderlich, dass diese Landschaft, die es in dieser Art nur im südthailändischen Krabi und im chinesischen Guilin gibt, von der UNESCO 1994 zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Kurz zuvor hatte sie durch den französischen Filmstreifen „Indochine“ mit Catherine Deneuve Popularität erlangt.

KREUZFAHRTEN UND KAJAKS


Die wissenschaftliche Erklärung für die Entstehung der Halong-Bucht klingt etwas profaner als die Legende um den Drachen: Die Kalksteinlandschaft wurde durch säurehaltiges Wasser geschaffen. Es versickerte in Spalten und Klüften, löste eine nachhaltige Erosion aus und führte zur Bildung von Hohlräumen, die irgendwann zusammenstürzten oder als Höhlen und Grotten in den Bergen erhalten blieben. Die meisten Besucher erkunden die Bucht auf drei- bis sechsstündigen Bootstouren. Weitaus reizvoller ist es, die Region bei einer mehrtägigen Kreuzfahrt auf einer beschaulichen Dschunke zu erleben. Manchmal gibt es sogar Kajaks an Bord, die an besonders schönen Stellen ausgesetzt werden können. Wer lieber auf einer der Inseln übernachten möchte, sollte sich für Cat Ba entscheiden: Einst haben sich auf der 350 Quadratkilometer großen Hauptinsel gefürchtete Piraten versteckt, heute tummeln sich an ihren schönen Stränden aber nur noch harmlose Urlauber.

UNVERGESSLICHE TÖRNS

Paradise Cruises(www.paradisecruise.com) bieten den Komfortund erlesenen Service eines Hotels an Bord eines Schiffes. Hier bleiben keine Wünsche offen. Das Schwesterschiff La Vela Cruises ergänzt als 4-Sterne Schiff das Angebot. Wer lieber nur eine Tageskreuzfahrt unternehmen möchte, kann sich an Land im charmanten Boutique Hotel Paradise Suites Hotel(www.halongparadisesuites.com) einmieten.